KLEINE ZEITUNG/ Waler Titz (14.01.2009)
LANDESKUNSTPREIS 2008: KOMPLEXER KUNST-KOSMOS
LANDESKUNSTPREIS 2008: KOMPLEXER KUNST-KOSMOS
Seine kommende Personale nennt er "the prize is with us". Mit gutem Grund: Gestern wurde Karl Karner als Träger des mit 11.000 Euro dotierten Förderungspreises des Landes Steiermark für zeitgenössische bildende Kunst 2008 (vulgo Landeskunstpreis) präsentiert.
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Performance. Solo-Juror Jiri Sevcik (Vizedirektor der Prager
Akademie der angewandten Künste) bezeichnete Karner (bereits 2006 in
der Endrunde) als Künstler, "der viele Sprachen spricht". Tatsächlich
ist der gelernte Kunstgießer, der an der Wiener Akademie bei Heimo
Zobernig studiert, skulptural, grafisch, malerisch und mit Video
produktiv. Gemeinsam mit der Choreografin Linda Samaraweerová erweitert
er seine Arbeit Richtung Performance.
Fleiß und Fülle. Karner erweckte mit Arbeiten bereits vor einem guten Jahrzehnt in der Grazer Galerie Glacis, die den Künstler auch danach kontinuierlich präsentierte, Interesse. Mit großem handwerklichen Können, ebensolchem Fleiß und einer enormen Fülle an Ideen setzt er seither Akzente.
Kunst-Kosmos. "Phantasievoll, kompliziert, fabulierend, absurd" sei das Universum des in Wien und Feldbach Lebenden, sagt Sevcik treffend. Karners Kunst-Kosmos, in dem wesentlich assoziative Mechanismen wirken, spiegle insgesamt "das Widersprüchliche unserer Welt". Gesellschaftliche Bedeutung. Karner verknüpft lustvollspielerisch private Mythologien mit Themen allgemein gesellschaftlicher Bedeutung. Und lässt genügend Freiräume, die das Publikum als Mitspieler nutzen kann.
Arbeitsstipendien. Neben vier weiteren Preisen (siehe rechts) wurden zwei Arbeitsstipendien (jeweils 2000 Euro) an Stefan Glettler und Ros-witha Weingrill vergeben. Von Franz Kapfer und Petra Sterry wurden Arbeiten angekauft (insgesamt 8000 Euro).
Förderpreis-Ausstellung. Bis 8. 2. Neue Galerie, Graz,
Sackstraße 16.
Karl Karner: "the prize is with us". Galerie Dana Charkasi, Wien, Fleischmarkt 11. Eröffnung: 22. 1., 19
Fleiß und Fülle. Karner erweckte mit Arbeiten bereits vor einem guten Jahrzehnt in der Grazer Galerie Glacis, die den Künstler auch danach kontinuierlich präsentierte, Interesse. Mit großem handwerklichen Können, ebensolchem Fleiß und einer enormen Fülle an Ideen setzt er seither Akzente.
Kunst-Kosmos. "Phantasievoll, kompliziert, fabulierend, absurd" sei das Universum des in Wien und Feldbach Lebenden, sagt Sevcik treffend. Karners Kunst-Kosmos, in dem wesentlich assoziative Mechanismen wirken, spiegle insgesamt "das Widersprüchliche unserer Welt". Gesellschaftliche Bedeutung. Karner verknüpft lustvollspielerisch private Mythologien mit Themen allgemein gesellschaftlicher Bedeutung. Und lässt genügend Freiräume, die das Publikum als Mitspieler nutzen kann.
Arbeitsstipendien. Neben vier weiteren Preisen (siehe rechts) wurden zwei Arbeitsstipendien (jeweils 2000 Euro) an Stefan Glettler und Ros-witha Weingrill vergeben. Von Franz Kapfer und Petra Sterry wurden Arbeiten angekauft (insgesamt 8000 Euro).
Förderpreis-Ausstellung. Bis 8. 2. Neue Galerie, Graz,
Sackstraße 16.
Karl Karner: "the prize is with us". Galerie Dana Charkasi, Wien, Fleischmarkt 11. Eröffnung: 22. 1., 19
SALZBURGER NACHRICHTEN/ Martin Behr (6.02.2008)
FASTEN-IDYLLE IN GRAZ
Mit einem spektakulären und Aufsehen erregenden Projekt zur Fastenzeit wartet einmal mehr die Grazer Andräkirche auf. Auf Einladung von Pfarrer Hermann Glettler hat der 35jährige steirische Künstler Karl Karner eine riesige, auf den ersten Blick scheinbar aus Schokolade gefertigte Eichhörnchenskulptur mitten in das Gotteshaus gestellt...
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Die «skulpturale Intervention» trägt den Titel Karl Karner gestorben am und wird heute, am Aschermittwoch, im Rahmen eines internationalen Gottesdienstes der Öffentlichkeit präsentiert.
Im Vorjahr lebte und zeichnete der Künstler Christian Eisenberger 40 Tage in der Andräkirche, heuer irritiert der Anblick des Monster-Nagetieres zwischen Altar, Sitzbänken und Orgel. «Es geht mir um die Störung der Idylle. Statt eines herkömmlichen Fastentuches ist da ein fremdes, ungewöhnliches Objekt in der Kirche», erläutert der seit Jahren um einen Dialog von zeitgenössischer Kunst und Kirche bemühte Pfarrer Glettler.
Die bereits 2003 aus Polyester gefertigte Eichhörnchen-Skulptur ruht auf einem von Baustellen bekannten Gestell, auf dem dünnen Fundament liegen Plastikblumensträuße. In Kombination mit dem Titel wird aus dem zum Monster mutierten herzigen Tier ein skurriles Grabmonument. Der Gedanke an den eigenen Tod beschäftigt Karl Karner schon lange. «‹Wenn er einmal tot ist, wird er berühmt›, pflegt der Volksmund über Künstler zu sagen», erläutert der Student von Heimo Zobernig an der Wiener Akademie der bildenden Künste. Die Verdrängung der Sterblichkeit in unserer Gesellschaft ist ein Thema der Skulptur.
Es ist nicht alles Schokolade, was tropft: Durch die vorgetäuschte Schokoladenglasur ist die Arbeit von Karner auch ein ironisches Statement zur Eventkultur, generell zu Behübschungs- und Versüßungstendenzen in Politik, Kultur, Religion und Gesellschaft. «Ich hoffe, daß der im Kunstwerk vollzogene Bruch mit der Lieblichkeit in der Zeit der Askese einen Denkprozess in Gang bringen kann», sagt Pfarrer Glettler. Auch die Wahl des Tieres ist bedeutsam. Eichhörnchen sind in Graz, im Stadtpark sehr beliebt, werden von der Bevölkerung «Hansi» gerufen und gefüttert. Jedoch: Lieblich ist Karners Nager keineswegs.
Abgeschlossen wird Karners Intervention am 1. und am 2. März mit einer choreographischen Performance, die der Künstler mit Linda Samaraweerová bestreiten wird. Geplant ist ein «dichtes Verwirrspiel um Traum- und Scheinwelten», «ein Stück über Kontrolle und Phantasie, bei dem das eine von dem anderen nicht zu unterscheiden oder zu trennen ist». Mit anderen Arbeiten ist der ausgebildete Kunstgießer derzeit auch im Studio der Neuen Galerie Graz zu Gast. Er, der die Entstehung der klassischen Formen von Skulptur genau kennt, agiert zwischen bildender Kunst und Tanztheater. Seine Skulptur Liegende ist ein Zwitterwesen aus Mensch und Tier, eine Gestrandete, womöglich aus dem Discozeitalter.
Im Vorjahr lebte und zeichnete der Künstler Christian Eisenberger 40 Tage in der Andräkirche, heuer irritiert der Anblick des Monster-Nagetieres zwischen Altar, Sitzbänken und Orgel. «Es geht mir um die Störung der Idylle. Statt eines herkömmlichen Fastentuches ist da ein fremdes, ungewöhnliches Objekt in der Kirche», erläutert der seit Jahren um einen Dialog von zeitgenössischer Kunst und Kirche bemühte Pfarrer Glettler.
Die bereits 2003 aus Polyester gefertigte Eichhörnchen-Skulptur ruht auf einem von Baustellen bekannten Gestell, auf dem dünnen Fundament liegen Plastikblumensträuße. In Kombination mit dem Titel wird aus dem zum Monster mutierten herzigen Tier ein skurriles Grabmonument. Der Gedanke an den eigenen Tod beschäftigt Karl Karner schon lange. «‹Wenn er einmal tot ist, wird er berühmt›, pflegt der Volksmund über Künstler zu sagen», erläutert der Student von Heimo Zobernig an der Wiener Akademie der bildenden Künste. Die Verdrängung der Sterblichkeit in unserer Gesellschaft ist ein Thema der Skulptur.
Es ist nicht alles Schokolade, was tropft: Durch die vorgetäuschte Schokoladenglasur ist die Arbeit von Karner auch ein ironisches Statement zur Eventkultur, generell zu Behübschungs- und Versüßungstendenzen in Politik, Kultur, Religion und Gesellschaft. «Ich hoffe, daß der im Kunstwerk vollzogene Bruch mit der Lieblichkeit in der Zeit der Askese einen Denkprozess in Gang bringen kann», sagt Pfarrer Glettler. Auch die Wahl des Tieres ist bedeutsam. Eichhörnchen sind in Graz, im Stadtpark sehr beliebt, werden von der Bevölkerung «Hansi» gerufen und gefüttert. Jedoch: Lieblich ist Karners Nager keineswegs.
Abgeschlossen wird Karners Intervention am 1. und am 2. März mit einer choreographischen Performance, die der Künstler mit Linda Samaraweerová bestreiten wird. Geplant ist ein «dichtes Verwirrspiel um Traum- und Scheinwelten», «ein Stück über Kontrolle und Phantasie, bei dem das eine von dem anderen nicht zu unterscheiden oder zu trennen ist». Mit anderen Arbeiten ist der ausgebildete Kunstgießer derzeit auch im Studio der Neuen Galerie Graz zu Gast. Er, der die Entstehung der klassischen Formen von Skulptur genau kennt, agiert zwischen bildender Kunst und Tanztheater. Seine Skulptur Liegende ist ein Zwitterwesen aus Mensch und Tier, eine Gestrandete, womöglich aus dem Discozeitalter.
KORSO / Wenzel Mracek (März 2008)
EICHHÖRNCHEN UND SCHNABELWESEN
Karl Karner & Linda Samaraweerová zelebrieren den „öffentlichen Körper“
Mit Installationen seiner absurd anmutenden, hybriden Objekte zwischen Mensch und Tier stellt der Künstler Karl Karner jedenfalls auch Bezugssysteme innerhalb einer privaten Morphologie her, die Rezipienten wiederum zu individuellen Interpretationen führen mögen...
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Ein drei Meter hohes Eichhörnchen aus Epoxyharz stand 2008 während der Fastenzeit auf einer mit Plastikblumen dekorierten Plinthe im Mittelgang der Grazer Kirche St. Andrä. Die Oberfläche dieser Plastik lässt die Betrachter sofort an Schokolade denken. Auf dem mächtigen Schweif des Eichhörnchens ist eine deutliche Inschrift, ein Epitaph, zu lesen: „Karl Karner gestorben am". Ausgerichtet ist dieses Objekt auf eine korrespondierende Intervention im Bereich des Altars. Hier hat Karl Karner den verspiegelten Ambo von Gustav Troger mit schwarzer, genoppter Baufolie verkleidet.
Das zentrale Objekt in einer Ausstellung im Studio der Grazer Neuen Galerie im Frühjahr 2008 trug den Titel Geländer. Höher gestellter. An den Hohlraum der Teile eines Balkongeländers hat Karl Karner einen umgepolten Haarfön angeschlossen, der im Inneren des Profilrohres einen Sog erzeugt. Aus einer bereitgestellten Ablage kann man nun mittels asiatischer Essstäbchen Insektenkadaver in eine Öffnung am einen Ende des Geländers werfen, die daraufhin vom Fön durch die Konstruktion gesaugt werden und zwar so lange, bis die Menge der angesaugten Kadaver den Fön verstopft. Dieser wird nun ausgebaut, die Insekten wieder in besagtem Behältnis deponiert und die Anlage ist wieder funktionsbereit ... Zudem waren in dieser Ausstellung zwei Plastiken zu sehen, die auf ihrem, dem menschlichen nachgebildeten Körper den Kopf eines Schnabelwesens tragen.
Man steht den Skulpturen und Plastiken Karl Karners zunächst wohl ziemlich ratlos gegenüber, ist noch am ehesten an surrealistische Gestaltungsweisen erinnert und an Bildkompositionen, wie sie Max Ernst in seinen Collagen entwickelte. Mit Installationen seiner absurd anmutenden, hybriden Objekte zwischen Mensch und Tier stellt der Künstler Karl Karner jedenfalls auch Bezugssysteme innerhalb einer privaten Morphologie her, die Rezipienten wiederum zu individuellen Interpretationen führen mögen.
Karl Karner wurde 1973 in Feldbach geboren. Er ist ausgebildeter Kunstgießer, arbeitete seit 1989 in der Feldbacher Gießerei Loderer und war dort mit Produktionen für Bruno Gironcoli, Thomas Stimm oder Josef Pillhofer beschäftigt. Seit 2007 studiert er an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Heimo Zobernig. Was heutzutage für Bildhauer eher die Ausnahme ist, ist für Karl Karners Arbeitsweise unabdingbar: Alle Arbeitsgänge, vom Entwurf bis zum fertigen Objekt, werden von ihm selbst ausgeführt. Im Allgemeinen bleiben Arbeitsspuren oder aus dem Herstellungsprozess resultierende Details wie Eingusskanäle erhalten und sind Teil der von Karner gewollten Form. In mehrteiligen Bronzearbeiten wie Hasenloch II (2003) oder Schnabelloch (2004) werden die Eingusskanäle weitergeführt in Stecksysteme. Je nach Konzept fällt die Materialwahl aus: Waren es in frühen Arbeiten noch vorwiegend die für den Guss gebräuchlichen Metalle, so werden diese inzwischen mit diversen Kunststoffen kombiniert, dazu kommen aber auch „profane", wie Karl Karner sie in Baumärkten findet.
In Ausstellungen werden die Plastiken mit Fundobjekten - ein Siegespokal taucht immer wieder auf - zu Installationen arrangiert, die solcherart ein narratives Beziehungsgeflecht suggerieren. Die Weiterentwicklung der wie immer zu interpretierenden Erzählungen führte zur Zusammenarbeit mit der Tänzerin und Choreografin Linda Samaraweerová.
Seit drei Jahren bauen der Bildhauer und die Tänzerin ihr Projekt Der öffentliche Körper in Performances immer weiter aus. In von Karner aus seinen Plastiken, Fundobjekten und Videos arrangierten Bühnenbildern agieren die beiden als Darsteller nach jeweils strikt festgelegter Handlung und nach der Choreografie von Linda Samaraweerová. Ein Protagonist als Maske und Vertreter des öffentlichen Körpers ist besagtes Schnabelwesen, ein „zu einer Comicfigur verkommenes Wesen zwischen Mensch und Tier", Mittel für die Künstler, die Rezeption vom Individuum abzulenken und in einen Bereich der Allgemeingültigkeit überzuführen. „Die Tänzerin/Performerin mit der Schnabelwesenmaske agiert als der entpersonalisierte, entwurzelte, beliebige öffentliche Körper, der im Grunde nicht an eine/n bestimmten TrägerIn gebunden ist und daher auch in weiterer Folge an andere KünstlerInnen zu gleichen Zwecken weitergereicht werden kann. Die bisherigen Projekte von Karl Karner und Linda Samaraweerová im Rahmen von Der öffentliche Körper erfolgten auch dem entsprechend: an verschiedenen Orten, in verschiedenen Kontexten und mit verschiedenen personellen Zusammensetzungen." Die Aufführungen beschreibt Linda Samaraweerová: „Zu Beginn ist das Szenario meistens sehr geordnet. Im Verlauf der Performance aber wird eigentlich erst durch unsere Aktionen mit den Gegenständen eine Installation hergestellt. Für die Zuseher mag das vielleicht nach Improvisation aussehen. Wir halten uns aber streng an eine ausgearbeitete Choreographie."
Unter dem bewusst irreführenden und nicht programmatischen Titel ... karl karner gestorben am ... fanden bisher Performances in der Szene Salzburg, der Kirche St. Andrä in Graz und beim Festival Imagetanz im Wiener Künstlerhaus statt. Eine neue Performance, Travel Delights, wird im Sommer 2008 beim steirischen Kulturfestival regionale08 an drei Abenden im Feldbacher Zentrum zu sehen sein.
KRONEN ZEITUNG / Martin Gasser (6.02.2008)
MONSTRÖS AUGEBLÄHTE NIEDLICHKEIT
...die Definition des Objektes als Künstlergrabstein sowie sein (aus Epoxyharz bestehender) "Schokoüberzug" können auch als Kommentare zur Verdrängung des Todes und zur Konsumkultur gelesen werden: Die Brüchigkeit oberflächlicher Glücksversprechungen wird durch die groteske Aufblähung ihrer Fassaden und Verkleidungen sichtbar...
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KLEINE ZEITUNG / 7 Tage, Nr. 141
PROFILE: IM MÄRCHENLAND DER WIRKLICHKEIT
Karl Karner 1973 in Feldbach geboren, ist ein Künstler, der in den vergangenen Jahren immer wieder mit eigenwilligen Arbeiten im grenzübergreifenden Bereich von Skulptur, Installation und Performance auf sich aufmerksam gemacht hat...
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KRONEN ZEITUNG / 17.02.2008
KARL KARNERS AUSSTELLUNG Im Studio der Grazer Neuen Galerie
Perforormance - Kulisse als Installation
...Karl Karner ist ein Künstler, der multimedial arbeitet und als ausgebildeter Kunstgießer eine Affinität zur Skulptur hat...
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KORSO / Wenzel Mracek (Februar 2008)
ABSURDE MASCHINE UND RETROSPEKTIVE - Eckart Schuster in der Neuen Galerie
...Kurator Günther Holler-Schuster verweist auf den rituellen Aspekt in den Arbeiten Karners und bezeichnet die Ausstellung ohne Titel als "surrealen Heimatfilm mit dekonstruktivistischen Ansätzen"...
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